Dezember 16

Reisevorbereitungen für die USA

Anders als bei Reisen in Deutschland oder innerhalb der Grenzen der Europäischen Union, sind bei einem USA Aufenthalt einige Reisevorbereitungen zu treffen. Angefangen bei Reisedokumenten bis hin zur Reisekasse sind verschiedene Dinge zu beachten.

ESTA

Wer als Deutscher, Österreicher oder Schweizer in die USA reisen will und weder Visum noch Green Card hat, muss sich im Voraus im Internet auf der Homepage von ESTA anmelden (https://esta.cbp.dhs.gov/esta/). Das Kürzel steht für “Electronic System for Travel Authorization”. Hier muss man Angaben zu seiner Person machen, zum Beispiel Name, Geburtsort und -tag, Nummer des Reisepasses, Staatsangehörigkeit, Zeitpunkt der Einreise, Adresse in den USA (für Touristen die Adresse des ersten Hotels) usw. Auch sind einige Fragen zu beantworten, zum Beispiel, ob man ansteckende Krankheiten hat, Terrorist ist oder einem schon mal die Einreise in die USA verweigert wurde. Die Fragen sollte man vorzugsweise mit “Nein” beantworten. Danach darf man dann mittels einer Kreditkarte noch US$ 14,- bezahlen, die der amerikanischen Fremdenverkehrsbehörde für Werbung für die USA im Ausland zukommmen. Dann hat man es schon geschafft. Im Normalfall wird man sofort freigeschaltet und darf nun für zwei Jahre legal in die USA einreisen. Achtung: Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Geld, Kreditkarte und Tipps zur Reisekasse

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Es empfiehlt sich, für kleine Ausgaben und für Notfälle etwas Bargeld zu tauschen oder an einem Bankautomaten abzuheben. Beim Geld abheben sollte man darauf achten, dass man eine Kreditkarte dabei hat, die kostenlose Abhebungen in den USA ermöglicht. Wir haben eine Visa-Karte der DKB, bei der sogar die Gebühren erstattet werden, die von der USA-Bank, die den Automaten betreibt, berechnet werden.
Im amerikanischen Alltag ist Bargeld jedoch nicht mehr allzu üblich, alles wird mit Kreditkarten bezahlt. Eine Kreditkarte ist für den Alltag unabdingbar, man braucht sie beim Einchecken im Hotel oder beim Mieten eines Autos. Selbst Kleinstbeträge wie einen Dollar, können Sie problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Ein weiteres Argument für Bargeld: Viele Läden und Restaurants nehmen aus Angst vor Falschgeld oder Geldwäsche keine größeren Geldscheine an, zum Beispiel 100 Dollarscheine.

Tips (Trinkgeld)

Beim Essengehen ist es üblich, dem Kellner ein Trinkgeld von 15-20% zu hinterlassen. Dies gehört zu seiner Bezahlung und ist obligatorisch, außer, man ist vollkommen unzufrieden. Das “Tip” kann man in bar hinterlassen oder auf dem Beleg der Kreditkarte zusätzlich eintragen.

Autofahren und Führerschein

Florida akzeptiert den deutschen Führerschein, ein internationaler Führerschein ist also nicht zwingend notwendig. Die Verkehrsregeln entsprechen weitgehend denen in Deutschland, vorsichtiges und defensives Fahren ist aber angeraten. Viele Autobahnen in Florida sind mautpflichtig, praktisch alle Mietautos sind jedoch mit dem sogenannten “Platepass” ausgestattet, einem automatischen Mautsystem. Die Mautkosten erscheinen am Ende auf der Abrechnung des Mietautos. Wir sind fünf Tage herumgefahren und haben rund 800 Kilometer zurückgelegt, wofür wir am Ende US$ 15 an Autobahngebühren bezahlten, es ist also nicht teuer. Beim Mietauto sollte man für alle Fälle darauf achten, dass man eine Vollkaskoversicherung abschließt. Lockangebote wie 100% Pannenschutz oder nicht vollgetankt zurückgeben und billig auftanken lassen lohnen sich dagegen in den seltensten Fällen.

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Dezember 16

Warum gerade Florida?

Wir waren im letzten Winter in Florida, meine Frau, unsere zu der Zeit drei Jahre alte Tochter und ich. Die Auswahl des Ziels fiel uns leicht – meine Frau ist Amerikanerin und wir waren auf die Hochzeit einer Schulfreundin von ihr in Disney World eingeladen. Das wollten wir uns bestimmt nicht entgehen lassen. Aber auch wenn man nicht auf eine Hochzeit eingeladen ist, spricht einiges für Florida, gerade im Winter. Die Vereinigten Staaten sind groß, es gäbe unendlich viele faszinierende Ziele dort, aber in weiten Teilen des Landes ist es zu der Zeit kalt und ungemütlich wie in Mittel- und Nordeuropa auch. Wenn man nicht gerade zum Skifahren in die Rockys will, möchte man ja nicht unbedingt in die Kälte fliegen. Angenehme Temperaturen herrschen im Winter eigentlich nur im südlichen Kalifornien, auf Hawaii und eben in Florida, dem südlichsten Bundesstaat der 48 Staaten auf dem Kontinent.

Florida hat den weiteren Vorteil, dass nirgends die Küste weit weg ist und damit an keinem Punkt von Florida ein schöner Strand weiter als eine, maximal zwei Autostunden entfernt. Doch Florida hat weitere Vorteile: So haben diverse Flughäfen Direktverbindungen nach Deutschland, zum Beispiel Miami, Orlando, Fort Myers und saisonal sogar Fort Lauderdale – hierzu später noch mehr. Es gibt eine hervorragende Infrastruktur für Touristen, da Florida in den USA wie auch international eine extrem beliebte Destination ist. So starten ab Miami sehr viele Kreuzfahrten in die Karibik, Orlando ist dagegen bekannt für seine vielen Freizeitparks, allen voran Disney World mit seinen vielen verschiedenen Angeboten.

Der große Vorteil an Orlando ist, dass es zentral liegt und man von dort aus gut Tagesausflüge machen kann. Wir blieben deshalb die meiste Zeit in unserem Hotel in Orlando in der Disney World, nur zum Schluß machten wir noch einen Abstecher nach Süden in Richtung Miami, Everglades und Florida Keys. Im ganzen Bundesstaat kann man Autos günstig und einfach mieten und wieder abgeben, ohne dass es Zusatzgebühren gibt, wenn man zum Beispiel das Auto an einer anderen Station abgibt als an der Anmietstation. Florida ist also ein komfortables, bequemes und freundliches Reiseziel.

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